Historie & Heute

Die Geschichte des Champignon-Hofmeister Familienunternehmens

Was vor über 100 Jahren mit einer guten Idee von Käser Julius Hirschle und Käsehändler Leopold Immler entstand und heute von vier deutschen 
Standorten in 55 Länder dieser Erde exportiert wird, das muss eine Erfolgsgeschichte sein. Mit Liebe zum Handwerk, höchsten Qualitätsansprüchen und dem Mut zur Innovation, entwickelte sich über Generationen aus einer kleinen Käserei das heutige Familienunternehmen Champignon-Hofmeister – und setzte dabei in seiner langen Geschichte immer wieder neue Meilensteine.

 

Das ist Champignon-Hofmeister heute

Beliebte Marken, hochwertige Käsespezialitäten und lange Tradition – das zeichnet das Champignon-Hofmeister Familienunternehmen aus. Getreu ihrem Motto „Aus Lust am Genießen“ hat sich das Familienunternehmen mit Sitz in Lauben (Oberallgäu) als führender Hersteller von Weichkäsespezialitäten und Milch und sowie Molkederivaten einen Namen gemacht und ist unter anderem mit bekannten Marken wie CHAMPIGNON, ROUGETTE, CAMBOZOLA, und St. Mang und ALPAVIT erfolgreich. 

Kernzahlen von Champignon-Hofmeister

Interessante Daten auf einen Blick

Umsatz

540 Millionen Euro Umsatz

konsolidierter Gruppenumsatz

370 Millionen Euro konsolidierter Gruppenumsatz.

Mitarbeitende

Über 1.200 Mitarbeiternde an fünf Standorten.

Export

Export in 55 Exportländer weltweit – Exportanteil von ca. 30 %.

Landwirte

Wir kooperieren mit ca. 880 Landwirten in unserer Region.

Liter

Verarbeitung von über 440 Millionen Kilogramm Milch im Jahr.

Unsere Unternehmensbroschüre

Weitere Fakten und Informationen rund um das Champignon-Hofmeister Familienunternehmen entnehmen Sie unserer Unternehmensbroschüre.

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Meilensteine bei Champignon-Hofmeister

Erfahren Sie mehr zu unserer Geschichte

  1. Ab 1908

    1908: Wie alles begann
    Der Käser Julius Hirschle und der Käsehändler Leopold Immler gründen in Heising (Allgäu) die Käserei Champignon. Julius Hirschle entwickelt nach intensiven Studien in verschiedenen Käsereien im Ausland einen Camembert mit einer ganz neuen Geschmacksnote. Der Käse zeichnet sich durch besondere Cremigkeit und einen feinen, aromatischen Pilzduft aus. Hirschle und Immler nennen ihn „Champignon Camembert“ und lassen das berühmte Pilzlogo entwerfen und schützen: Champignon Camembert ist eines der ersten Markenprodukte der deutschen Milchwirtschaft.

    1914: Mit dem Camembert wächst das Unternehmen 
    Die Käserei Champignon hat inzwischen 40 Mitarbeitende; sie verarbeiten täglich 8.000 Liter frische Allgäuer Milch zu Champignon Camembert. Weil er so gut aussieht, duftet und schmeckt, erhält Champignon Camembert erstmals den DLG-Preis.

     

  2. Ab 1930

    1931: Schiff ahoi! Champignon bereist die Tropen
     Auf dem Dampfer „Tanganjika“ reist Champignon Camembert zum Tropentest. In Blechdosen verpackt umrundet der beliebteste deutsche Camembert ganz Afrika. Bei der Verkostung staunen die Käsetester: Der Käse ist sanft nachgereift und hat sogar noch an Geschmack gewonnen: Exporttest mit Auszeichnung bestanden!

    1939: Die Nummer 1 in Deutschland
    Champignon Camembert ist die meistverkaufte Camembert-Marke der Republik. Die Champignon-Lastwagen liefern ihre feine Fracht in alle Regionen Deutschlands. In der Käserei werden inzwischen 40.000 Liter Milch pro Tag verarbeitet.

     

  3. Ab 1950

    1951: Expansion und Erweiterung der Geschäftsfelder 
    Die Familie Hofmeister übernimmt die 1938 gegründete Molkerei Ostenrieder in Moosburg und benennt sie in Hofmeister Käsewerk um. In Moosburg an der Isar und seit 1992 auch im benachbarten Pfeffenhausen produziert das Werk Schmelzkäse, Edelpilzkäse, Brotaufstrich/Crème für Gastronomie und Großverbrauchende sowie für den internationalen Handel. Auch Walzenvollmilchpulver sowie walzengetrocknete, kundenspezifische Mischprodukte stammen von dort.

    1961: Eine neue Generation übernimmt 
    Neue Ära in der Käserei Champignon: Die Gebrüder Josef und Georg Hofmeister übernehmen das Unternehmen. Die Käsekunst liegt ihnen im Blut. Schon ihr Vater, ein Allgäuer Käsemeister, war für seine Käsekunst bekannt. Josef und Georg Hofmeister entwickeln das Unternehmen konsequent weiter: mit unternehmerischem Weitblick, klugen Markenstrategien und großer Motivationskraft. Schon im folgenden Jahr wirbt die Käserei Champignon als erste Käsemarke auch im neuen Massenmedium Fernsehen.

  4. Ab 1980

    1980: CAMBOZOLA trifft den Zeitgeist 
    CAMBOZOLA kommt auf den Markt und trifft den Geschmack der neuen Zeit: mit zarter Cremigkeit und der feinen Würze blauer Edelkulturen. Der Weichkäse mit Edelkulturen erobert die Herzen der Konsumenten, und somit die Käsetheken des Landes. 

    1981: Neue Marken entstehen
    Die Käserei Champignon präsentiert ROUGETTE Landkäse. Durch seinen fein-würzigen Geschmack und seine besondere Cremigkeit gewinnt er sofort die Herzen und Gaumen der Käseliebhabenden. Die Kreation verbindet raffiniert das Beste aus zwei Welten: die würzige rot-weiße Rinde eines Rotkulturkäses mit dem milden Teig weißer Edelkulturen.

    1987: Mang-Käsewerk – Übernahme durch die Familie Hofmeister 
    Im Mai 1987 übernimmt die Familie Hofmeister das Mang-Käsewerk in Kammlach (Unterallgäu) und entwickelt es strategisch weiter. Die Kernwerte bleiben unangetastet: innovative Käsekunst, Originalität und ursprünglicher, ehrlicher Genuss. Bis heute sind die Allgäuer Originale von St. Mang Marktführer im Segment der Rotkulturkäse.

    1989: Ein neues Geschäftsfeld: Babynahrung und Molkederivate
    1989 gründet die Käserei Champignon in Heising mit ALPAVIT ein eigenständiges Profitcenter, um die hohe Nachfrage der Industrie nach Molkeprodukten optimal bedienen zu können. Heute veredelt ALPAVIT jährlich rund 950 Millionen Liter Milch und Molke zu hochwertigen Spezialprodukten für die Industrie. ALPAVIT ist eine gefragte Marke bei international führenden Herstellern von Babynahrung, Süßwaren, Lebensmitteln und Pharmazeutika.

  5. Ab 1990

    1992: Ein echter Gipfelstürmer 
    Der Bergsteiger Sepp Hanholzer bezwingt den 8.034 Meter hohen Gasherbrum II im Himalaya. Die nötige Power für den Aufstieg liefert ihm Champignon Camembert. 50 Dosen hat Hanholzner im Gepäck.

    1998 : Vom König der Köche ausgezeichnet 
    Paul Bocuse, der König der Köche, verleiht der Weichkäsespezialität CAMBOZOLA die höchste Auszeichnung: 3 Sterne.

     

  6. Ab 2000

    2000: Mit einer hochmodernen Käserei ins neue Jahrtausend 
    Die Käserei Champignon eröffnet mit der Käserei 2000 eine der modernsten Produktionsanlagen für Weichkäse in Europa. Bis zu 300.000 Liter Milch werden hier täglich zu allerfeinsten Markenkäsen verarbeitet – und die Produktentwickelnden wie Käsemeisterinnen und -meister können ihre innovative Kraft entfalten.

    2001: Den Trend im Blick: heiße Käsespezialitäten erschließen neue Zielgruppen
    Mit ROUGETTE Ofenkäse wird der Käsegenuss zum geselligen Erlebnis. Und die Käserei Champignon begründet ein ganz neues Segment: die warmen Käsegerichte.

    2008: 100 Jahre Tradition im neuen Gewand 
    Die Käserei Champignon feiert ihren 100. Geburtstag, ohne dass man ihr das ansehen würde. Die Verpackung der Traditionsmarke Champignon Camembert wurde eigens dafür aktualisiert und erstrahlt wieder in neuem Look. Das Traditionsrezept haben Käsemeisterinnen und -meister von Generation zu Generation weitergegeben und stets verfeinert. Doch das Besondere bleibt seit 100 Jahren unverändert – der unverfälschte, reine Geschmack von Champignon Camembert.

     

  7. Ab 2010

    2012: Innovation am Markt: ROUGETTE-Käsespezialitäten jetzt auch für den Grill
    Mit der Einführung des ROUGETTE Cremiger Grillkäse erobert die Käserei nun auch die Grillparty. Der natürlich gereifte Weichkäse mit der hitzebeständigen Konsistenz und gleichzeitigen Cremigkeit landet auf den Grills der Deutschen – und die Käserei wird für diese Innovation ausgezeichnet.

    2015: Mehr Platz für hochwertige Molkederivate 
    Für die Produkte von ALPAVIT werden stetig mehr Lagerkapazitäten benötigt; durch den Bau eines neuen Hochregallagers werden die Palettenstellplätze von 3.000 auf 6.000 verdoppelt. Das neue Volumen entspricht ca. 200 Lkw-Ladungen und sorgt für noch mehr Flexibilität in der Auslieferung.

    2017: Mit „Volldampf“ in eine grünere und effizientere Zukunft 
    Am Standort Heising wird der Bau einer Gasturbine auf dem Dach des Kesselhauses realisiert. Zusammen mit dem Neubau eines industriellen GuD-Kraftwerks, dessen Technologie normalerweise für Großkraftwerke genutzt wird, erlaubt der Ausbau eine gleichzeitige und permanente Nutzung von Wärme und Strom und erhöht den Eigenstromanteil von 30 % auf ca. 75 %. 
    Diese hocheffiziente Energienutzung via Kraft-Wärme-Kopplung besitzt einen Wirkungsgrad von bis zu 90 %.

    2018: Mit Biomolke zu mehr Nachhaltigkeit
    ALPAVIT erschließt sich mit bio-zertifizierter Molke eine neue Rohstoffquelle 
    und erweitert so seine Produktpalette, deren Anteil kontinuierlich ausgebaut wird. Für die Gewinnung dieses Naturprodukts kommt ausschließlich Biomilch zum Einsatz.  

  8. Seit 2020

    2021: Gründung von Champignon Nordics.
    Für den Nordeuropäischen Markt wird eine Vertriebs- und Marketing-Organisation gegründet, deren Fokus neben Artikeln der CU auf dem Know-how der lokalen Mitarbeitenden fußt. Durch das Engagement „vor Ort“ wird die Flexibilität deutlich erhöht, und die Kundenwünsche können zusammen mit dem lokalen Know-how noch besser erfüllt werden. 

    2022: Sie wollen mit uns diese Erfolgsgeschichte weiterschreiben? 
    Auf der Karriereseite des Champignon-Hofmeister Familienunternehmens 
    finden Sie alle aktuellen Vakanzen an unseren nationalen und internationalen Standorten. Arbeiten Sie für ein Unternehmen, das familiäre Werte und innovativen Weitblick vereint, und gestalten Sie mit uns eine erfolgreiche Zukunft. 

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